Shishakohle ist nach der Shisha selbst und der bevorzugten Shishatabaksorte wohl der wichtigste Bestandteil einer gelungenen Wasserpfeifensession. Welche Kohle gewählt werden sollte, hängt von der Erfahrung des Shisha-Bereiters und auch ein Stück weit von den Erwartungen der Raucher ab.
Am häufigsten trifft man in den Geschäften auf sogenannte Schnellzünderkohle. Diese wurde mit Brandbeschleunigern versetzt, so daß die Kohle auch mit Hilfe eines handelsüblichen Feuerzeugs zu entzünden ist. Dies ist vor allem für Einsteiger von Vorteil, die vielleicht auch nicht die Muse und Ausrüstung besitzen um z.B Naturkohle oder Cococha zu entzünden. Dies erfordert dann nämlich etwas Geduld und können. Nachteil der Schnellzünderkohle: sie hat ziemlich viel Eigengeschmack und die Brenndauer ist eher gering.
Naturkohle ist deutlich schwerer zu entzünden als Schnellzündertabs. Ein normales Feuerzeug hilft hier nicht viel weiter. Besser ist ein Bunsenbrenner oder ein leistungstarkes Gasfeuerzeug, das auch hohe Temperaturen erreicht.Dafür ist der Tabakgeschmack dann reiner und ohne störenden Nebennuancen.
Oder besser aus den Schalen der Nuss. Cococha bestehen aus deren gepressten Fasern und sind ähnlich schwer zu entzünden wir Naturkohle. Allerdings besitzen Cocochas einen sehr hohen Brennwert, was - einmal entzündet - eine lange Shishasession erlaubt.
Grillkohle ist mit allerlei Zusätzen versehen, die diese Kohlearten völlig ungeeignet für das Shisharauchen machen. Also: Hände weg!